Bloggen oder nicht bloggen: Pro und Kontra für Unternehmen

PraxisBlogs gibt es mittlerweile wohl mehr als genug im Netz, gerade für Unternehmen aber sind die eigentlichen Tagebücher ein tolles Marketing-Instrument. Trotzdem stellt die Frage nach dem Sinn eines eigenen Blogs durchaus, denn wo es ein Pro ist, gibt es auch immer ein Kontra! Lohnt ein Blog – oder nicht?

Tatsächlich hat auch die Idee Blog ihre zwei Seiten, neben Vorteile bieten sich dem Betreiber durchaus einige Nachteile. Hier das Für und Wider eines eigenen Blogs…

Pro eigener Blog: Wo Blogger und Unternehmen gewinnen

Kosten
Was kostet Blog-Software? Richtig, in der Regel nichts. WordPress, Drupal und Co. werden zum Nulltarif angeboten, selbst Templates oder Themes (Designs) gibt es für die CMS-Systeme im Netz zuhauf und vollkommen kostenlos.

Flexibilität
Die Zeiten unflexibler Blogs mit einer simplen Aneinanderreihung von neuen Artikeln ist ebenfalls längst vorbei, mittlerweile lassen sich via WordPress und Co. auch große Seiten oder sogar Shops umsetzen. Hindernisse gibt es also kaum. Nur wer sich von der Masse – Stichwort CI – abheben will, muss zahlen.

Umsetzung
Nichts ist so schnell gestartet wie ein eigener Blog. Zugegeben, die berühmte 5-Minuten-Installation bei WordPress dauert mit Upload und Einspielen von Themes und diverser Plugins doch etwas länger als die versprochenen fünf Minuten, schneller geht’s aber trotzdem nicht. Obendrein sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich, wobei ein Profi das ganze natürlich schneller wuppt als ein Anfänger.

Suchmaschine
Ebenfalls ein Vorteil von Blogs sind ihre Suchmaschinenfreundlichkeit. Der Code ist sauber programmiert, die Strukturen und Hierarchie flach gehalten, spezielle Plugins sorgen für noch mehr SEO (Title, Description).

Kontra eigener Blog: Wo Blogger und Unternehmen verlieren

„Blähungen“
Obwohl Blogs mit einer schlanken Struktur daherkommen, sind sie „dank“ zu vieler Plugins schnell aufgebläht. Jedes Plugin bietet zwar eine neue Funktion, bedeutet aber auch höhere Ladezeiten, zumal so manches Plugin auch nicht sauber programmiert ist. Parallel staut sich der „Datenbank-Abfall“, ab und an aufzuräumen ist durchaus eine Idee!

Pflege
Blogs bieten viele Vorteil im Vergleich zu statischen Seiten ist aber auch ein gewisser Pflegeaufwand nötig. Updates für die Software oder aber Plugins müssen aufgespielt, Datenbanken gereinigt, Backups erstellt werden. Obendrein verlangt ein Blog nach regelmäßigen neuen Inhalten…

Hacker
Machen wir uns nichts vor, Blogs sind bei Hackern beliebt. Vor allem WordPress steht in der Zielscheibe, fix ist ein Trojaner eingeschmuggelt. Hier helfen zum einen regelmäßige Updates (siehe oben) sowie zum zweiten spezielle Plugins zur Sicherung.

Seitenarchitektur
So toll CMS-Systeme sind und die Arbeit mitunter erleichtern, so schnell bekommt man auch ihre Struktur in Form von Kategorien oder Seiten aufgedrückt. Konzepte müssen daher oft angepasst werden, zumal auch die Pfade (Hierarchie) nicht immer ganz den Wünschen des Betreibers entsprechen.

Das waren nun die Vorteile wie auch die Nachteile eines eigenen Blogs. Hast Du ein weiteres Für oder Wider zum Thema eigener Blog? Dann freue ich mich auf Deinen Kommentar!

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