Blogparade: Alex fragt die Blogger nach ihrem CMS

BlogparadeMein Blog ist bekanntlich noch relativ frisch und da lohnen Blogparaden natürlich umso mehr. Nach „Blogs versus Social Media“ bietet sich dann auch prompt die nächste Idee an, der Alex von internetblogger.de nämlich ist neugierig, welches CMS man (oder frau) für seinen Blog benutzt – wo ich vielleicht (etwas) aus der Rolle falle…

Tatsächlich dürften die meisten Blogger wohl WordPress nutzen, Alex von internetblogger.de fragt sich trotzdem mal querbeet durch die Bloggergemeinde. Hier seine Fragen:

Alex: Welches CMS verwendest du?

Seit Ende 2010 mit eigenen Blogs am Start fand auch ich mich vor die Frage gestellt, welches CMS ich den Vorrang geben mag. Da ich mich damals nicht unbedingt als Blogger – das waren für mich in jener Zeit alles Hobby-Amateure – gesehen habe, war ich WordPress gegenüber kritisch eingestellt und freundete mich deshalb mit Drupal an.

Tatsächlich setzen alle meine Autoseiten auf Drupal, wo ich durchaus einige Vorteile und auch mehr Potential im CMS selbst sehe. Andererseits ist auch Drupal nicht das Goldene vom Ei und da sich mittlerweile meine Einstellung zum bloggen geändert hat, nutze ich derzeit vermehrt WordPress. Gegenüber Drupal ist WordPress gerade für Anfänger wohl die bessere Idee, zumal vieles schon an Bord ist, was bei Drupal erst extra über ein Modul installiert werden muss – beispielsweise Editor oder Bilder-Upload.

Alex: Warum verwendest du dieses CMS?

Egal ob Drupal oder WordPress, beide CMS haben ihre Fans, (große) Community und daher dementsprechend Entwickler, welche immer neue Ideen und noch mehr Tipps bieten. Beide CMS bestechen mit Hunderten Modulen oder Plugins, kostenlose wie kostenpflichtige Themes und Designs. Beide CMS sind ausgereift und werden ständig weiterentwickelt, was ebenso für die Plugins gilt. Beide CMS bieten die Idee eigener Blöcke/Widgets und und und.

Sicher findet man diese Kriterien auch von Joomla und anderen CMS bestätigt, aber Drupal und WordPress sind für mich einfach die beste Wahl und gerade WordPress dürfte es Startern so leicht machen wie kein anderes CMS.

Alex: Nenne mir Vor-und-Nachteile deines CMS!

Logo, sowohl Drupal wie WordPress bieten das eine oder andere Pro und ebenso Kontra, wirklich glücklich ist der Mensch (und Blogger) wohl nie. Pro Drupal sprechen die vielen Module und Erweiterungen, Funktionalität und – mit wenigen Anpassungen – Suchmaschinenfreundlichkeit, außerdem die tiefe und vor allem frei anlegbare Hierarchie. Andererseits fehlen mir bei Drupal für ein (Blog)CMS lebenswichtige Dinge wie Bildupload, Verlinkung oder Editor, was alles mit speziellen Modulen nachgerüstet werden muss.

WordPress hingegen bringt die Drupal-Mankos bereits von Haus aus mit, ein Bildupload via (Web)FTP ist unnötig. Selbst zusätzliche Widgets können direkt intern im Adminbereich installiert werden, ohne irgendwas mit einem FTP-Client hochladen zu müssen. Ein Editor ist ebenfalls bereits vorhanden, Verlinkungen können direkt im System vorgenommen werden. Doch auch WP bietet so manches Kontra, beispielsweise die „Beliebtheit“ bei Hackern.

Alex: Wie sieht es mit anderen CMS-Ideen aus?

Joomla habe ich bei meinen ersten Anfängen ebenfalls mal probiert, im Gegensatz zu Drupal und vor allem WordPress aber dauerte mir bereits der Upload auf den Server zu lang. Die Bedienung fand ich – Joomla-Fans mögen mir vergeben – ebenfalls zu wirr. Kurzum, ich bin (wollte) mit Joomla nicht zurecht gekommen und habe mich auf Drupal und mittlerweile WordPress fokussiert.

Meine Content Management Systeme, mein Fazit

Im Fazit werde ich an Drupal wie ebenso WordPress festhalten, wobei ich für neue Blogs künftig eher auf WP setze, da hier von Haus aus doch mehr „Inhalt“ geboten wird und somit weniger Arbeit anfällt. Für größere Projekte setzte ich aber auch künftig auf Drupal.

4 Antworten auf Blogparade: Alex fragt die Blogger nach ihrem CMS

  • Hi,
    ein wirklich schöner und ausführlicher Artikel. Also setzt du auf Drupal und WordPress gleichermassen, das ist schön zu wissen. Mit Drupal habe ich auch einige Erfahrungen und habe es auf einem der Testblogs im Einsatz. Joomla bediente ich bereits ebenfalls und halte es für ein ausgereiftes CMS und auch zum Blogging geeignet.

    WordPress ist und bleibt meiner Ansicht nach die erste Wahl eines Bloggers. Denn man bei WP so viele Vorteile hat wie bei keinem anderen CMS und alles wird weiterentwickelt, was die Beliebtheit in den letzten Jahren gesteigert hat.

    Die Auswertung dieser Blogparade wird erfreulich sein, denn es viele verschiedene CMSe bei den Bloggern zum Einsatz kommen und ich versuche es dann in einem Diagramm darzustellen. Danke dir für den super Artikel :-) !

  • Nabend Alex,

    sehe ich auch so, gerade Newbies dürften mit WordPress das otpimale finden. Joomla war absolut nicht mein Fall, Drupal fehlt wieder einiges, was bei einem Blog von Haus aus drin sein sollte.

    Freu mich schon auf Deine Auswertung :-)

Werbung
Werbung
Werbung
WordPress Hosting